Wie sieht das perfekte männliche Gesicht aus?

Hdready perfect man

Obwohl Schönheitsideale sich ständig verändern, regionalen und kulturellen Unterschieden unterliegen und immer auch Geschmacksfrage sind, gibt es einige Dinge, die weltweit als schön oder perfekt gelten. Welche Merkmale machen das perfekte männliche Gesicht aus? Auch darüber lässt sich natürlich diskutieren. In vielen Ländern gelten die folgenden Attribute als männlich, attraktiv und ideal:

  • markante Kieferkonturen: Ein berühmtes Beispiel für die perfekte Kinnlinie bzw. markante Kieferkonturen ist der amerikanische Schauspieler Ben Affleck. Neben ihm gehören Celebrities wie Tom Cruise, Brad Pitt, Robert Pattinson und Hugh Jackman zu den Männern, die beim Thema attraktives männliches Gesicht aufgrund der Kieferkonturen besonders häufig genannt werden.
  • ausgeprägtes Kinn: Auch der Bereich rund um das Kinn ist für das perfekte männliche Gesicht wichtig. Hier sind beliebte Vorbilder für plastische Operationen Prominente wie Jon Hamm, Johnny Depp, Robert Pattinson, Aaron Paul und Pharrell.
  • hohe Wangenknochen: Hohe, ausgeprägte Wangenknochen gelten bei Männern und Frauen als attraktiv. Joni Mitchell wird oft als „DIE Frau“ mit den perfekten Wangenknochen bezeichnet. Außerdem wird der Wangenbereich von Stars wie Johnny Depp, Eddie Redmayne, Snoop Dog, Willem Dafoe und Keith Richards als Beispiel für die perfekten Wangenknochen genutzt.
  • attraktiver Augenbereich: Im Bereich der Augen gilt bei Männern als attraktiv, wenn man nicht zu viel vom Augenlid sehen kann. Außerdem sollten die Brauen einen Teil der Augen bedecken. Besonders schöne, prominente Augenbereiche haben Paul Newman, Jude Law, Johnny Depp, Ian Somerhalder, Gerard Butler und Michael Fassbender.
  • Symmetrie und Balance: Keines der oben genannten Merkmale ist allein für ein attraktives männliches Gesicht verantwortlich. Das Wichtigste für das perfekte Männergesicht sind Symmetrie und Balance. So kann es sein, dass eine eigentlich zu große Nase in einem Gesicht mit weiteren, „zu großen“ Merkmalen gar nicht auffällt und im Gegenteil sogar besonders attraktiv wirkt.
  • jugendlich aussehende, gesunde Haut: Genau wie bei Frauen ist auch bei Männern die Hautpflege besonders im Gesicht sehr wichtig. Deshalb gehört eine gepflegte Gesichtshaut in jedem Fall zum perfekten männlichen Gesicht. Die Zeiten, in denen Spuren des harten Alltags der Männer im Gesicht als attraktiv galten, sind vorbei.

Ganz grundsätzlich gilt, dass das perfekte Männergesicht aus weiblicher und aus männlicher Sicht diese Merkmale in unterschiedlicher Ausprägung aufweisen sollte. Männer finden oft, je markanter und kantiger ein Gesicht wirkt, desto männlicher ist es. Bei Frauen ist vor allem die goldene Mitte beliebt. Beispielsweise ein zu stark ausgeprägtes Kinn oder sehr deutlich hervorstehende Wangenknochen und ein dadurch kantiges Aussehen können sogar abschreckend auf das weibliche Geschlecht wirken.

Zum perfekten männlichen Gesicht gibt es jede Menge Studien und Berechnungen. Damit ein Männergesicht für Frauen als attraktiv gilt, spielt auch ihr körperliches Befinden eine wichtige Rolle. Japanische und britische Forscher ließen ihre weiblichen Testpersonen nicht nur die Attraktivität von mittels Computer auf mehr „maskulin" oder mehr feminin“ getrimmten Männergesichtern beurteilen, sondern befragten sie auch über ihren Zyklus. Ergebnis: An Tagen, an denen ihre Empfängnisbereitschaft hoch ist, bevorzugen die Frauen im Durchschnitt maskulinere Züge, sogar wenn sie sich noch eine Woche früher für femininere Gesichter entschieden hatten. Doch selbst die Männergesichter, die Frauen an ihren fruchtbaren Tagen bevorzugten, waren immer noch um acht Prozent femininer als das männliche Durchschnittsgesicht.

Ein weiterer interessanter Fund: Bei Frauen, die einen festen Partner haben, sind sowohl die Tendenz zu maskulineren Zügen als auch die Schwankung der Vorlieben im Laufe des Zyklus größer. Schlussfolgerung der Autoren: „Eine Frau könnte sich einen primären Partner suchen, dessen wenig männliche Erscheinung Kooperation in der elterlichen Fürsorge verspricht, aber gelegentlich mit einem Mann mit mehr maskulinen Aussehen (das für ein starkes Immunsystem spricht) verkehren, wenn Empfängnis wahrscheinlich ist. Sexualverhalten, das durch zyklische Unterschiede entsteht, könnte Individuen erlauben, die Vorteile der Polyandrie zu nutzen und zugleich den Vorzug der ostentativen Monoandrie zu behalten.“ Einfacher formuliert: Frauen versuchen, den Anschein der Monogamie zu wahren, während sie Polyandrie (Vielmännerei) betreiben.