Warum man nach dem Sommer älter aussieht und was man dagegen tun kann

Hdready older in summer

Es ist endlich Sommer und für die meisten Menschen bedeutet das, dass sie mehr Zeit draußen verbringen, weniger schlafen und später am Tage essen. Im Sommer trifft man sich mehr mit Freunden, geht zu Partys und Veranstaltungen und ist aktiver. All dies macht zunächst einmal glücklich. Allerdings kann es manchmal gegen Ende des Sommers zu einem bösen Erwachen kommen. Die vermehrte Zeit an der frischen Luft und in der Sonne hinterlässt nämlich ihre Spuren. Es ist ein typisches Phänomen, dass man äußerlich im Sommer schneller altert.

Der am stärksten betroffene Bereich, der nach dem Sommer älter aussehen kann, ist die Haut. Die Haut ist das größte Organ des Körpers und dem Sommer am stärksten ausgesetzt. Sowohl der veränderte Lebensstil als auch das viele Sonnenlicht können die Haut im Sommer schädigen. Wer viel in der Sonne ist, sollte in keinem Fall auf Anti-Aging Cremes verzichten.

Gefahren des Sommers – Schwitzen und Akne

Im Sommer gehören Schwitzen und Akne oft unvermeidbar zusammen. Wenn man aufgrund der höheren Temperaturen ins Schwitzen gerät, setzen die Poren der Haut Natrium und Chlorid frei. Beides Stoffe, die die Haut irritieren. Wer bereits unter Akne leidet, erlebt häufig eine Verschlechterung der Haut bei verstärktem Schwitzen.

Schweiß kann zu Entzündungen führen und diese führen oft zur Bildung von mehr Akne. Durch das vermehrte Auftreten von Entzündungen werden fast alle Hautprobleme, wenn man schwitzt, schlimmer. Deshalb ist es wichtig, keine Produkte zu verwenden, die die Poren verschließen und so zu erhöhter Schweißbildung führen. Außerdem sind eine gründliche Entfernung von Make-Up am Abend und die richtige Reinigung der Haut morgens und abends im Sommer besonders wichtig.

Auch wer nicht unter Akne leidet, sollte im Sommer darauf achten, so wenig wie möglich zu schwitzen. Schweiß führt nämlich auch zu Hautausschlag, Mitessern, Pickeln und Juckreiz, insbesondere wenn er längere Zeit auf der Haut verbleibt.

Wenn die Luft feucht und schwül ist, kann der Schweiß nicht trocknen und der natürliche Kühlungseffekt des Schwitzens setzt nicht ein. Auf der feuchten Haut bilden sich vermehrt Bakterien, die wiederum zu Infektionen führen. Bei starker Hitze kann sich die Haut außerdem entzünden.

Was man tun kann: So viel Wasser wie möglich trinken. Je mehr Wasser man trinkt, desto geringer ist die Konzentration von Natrium und Chlorid im Schweiß. Das bedeutet, dass die Gefahr für Hautirritationen und Entzündungen mit der getrunkenen Wassermenge sinkt. Außerdem hilft es, wenn man sich im Schatten aufhält und die Zeiten mit der stärksten Sonneneinstrahlung meidet. Es ist am besten, von 12 bis 16 Uhr in geschlossenen Räumen oder zumindest ausschließlich im Schatten zu bleiben. Anti-Akne Cremes können sich ebenfalls positiv auf die Haut auswirken.

Gefahren des Sommers – Sonneneinstrahlung

Jeder weiß, welche Schäden UVA und UVB-Strahlen der Haut zufügen können: sowohl eine vorzeitige Alterung als auch lebensbedrohlichen  Krebs. Was Viele nicht wissen, auch bei bewölktem Wetter gibt es die gefährliche Strahlung. Deshalb ist es wichtig, sich auch vor der Sonne zu schützen, wenn man sie eigentlich kaum sieht.

Die Ozonschicht der Erde wird immer dünner. Somit wird die Chance auf sonnengebräunte Haut, aber auch die Gefahr eines Sonnenbrandes immer höher. Mit der abnehmenden Dicke der Ozonschicht kommt es außerdem immer häufiger zu den sogenannten Altersflecken, in der Fachsprache Hyperpigmentierung, Chloasma oder Melasma.

Was man tun kann: Es gibt verschiedenste Wege mit den Hautproblemen, die durch die Sonneneinstrahlung verursacht werden, umzugehen. Neue Therapiemethoden können fast alle Hautprobleme mit Pigmentierungsstörungen behandeln. Wichtiger als die Therapien ist aber eine gute Vorsorge. Diese ist die einzig sinnvolle Langzeitlösung und besteht vor allem in einem guten Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Der Sonnenschutz muss gleichmäßig und regelmäßig aufgetragen werden, mindestens alle 4 Stunden.

Lesen Sie mehr über die Gefahren des Sommers und was man gegen sie tun kann in Teil 2.