Nasenkorrektur – ein persönlicher Erfahrungsbericht

Hdready nose correction personal

Vor kurzem habe ich mir meine Nase (endlich) korrigieren lassen und möchte hier ein wenig über meine Erfahrungen bei der Nasenkorrektur berichten.

Ich bin eine Frau Anfang 40, Single und Vollzeit berufstätig, habe eine gute Figur und hatte bisher keine Probleme mit meinem Aussehen, bis auf meine Nase. Seit ich denken kann, störte mich meine Nase. Sie war nicht riesig oder völlig entstellt, aber sie passte einfach nicht hundertprozentig zu meinem Gesicht. Da meine Nase leicht schräg war und einen Höcker hatte, war eine Korrektur sowohl in der Frontalansicht als auch im Profil notwendig. Durch meine „schiefe Nase“ hatte ich mit der Zeit immer mehr Atemprobleme bekommen. Ich freute mich also nach der OP nicht nur auf eine optisch perfekte Nase, sondern auch darauf, mal wieder richtig durchatmen zu können.

Den Wunsch, meine Nase zu verändern, trug ich mit mir seit meiner Teenager-Zeit herum. Es gab immer wieder Phasen, in denen ich mich bemühte, mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Zu anderen Zeiten hätte ich die Nasenkorrektur am liebsten gestern durchführen lassen.

Dass ich mich nun nach so langer Zeit für die Nasen-OP entschieden habe, liegt vor allem daran, dass meine Nase mich bis zum Tag der Schönheitsoperation immer noch störte. In dem Augenblick, als ich in der Schönheitsklinik anrief und den ersten Beratungstermin vereinbarte, wusste ich, ich tue das Richtige für mich. Dennoch plagten mich bis zum Termin immer wieder Zweifel. Ist es das wirklich wert, für eine „neue Nase“ die Risiken eines operativen Eingriffs einzugehen?

Da ich ja lediglich einen Beratungstermin vereinbart hatte, sagte ich mir, erstmal hinzugehen und sich beraten zu lassen kann ja nicht schaden. Wenn ich ein ungutes Gefühl hätte, müsste ich schließlich nicht noch einmal dorthin gehen.

Entgegen meinen Erwartungen war ich aber sowohl von der Klinik als auch von dem Schönheitschirurgen sehr angetan und fühlte mich während des Gespräches wohl. Der Arzt erklärte mir ausführlich sämtliche Optionen, die es für meine Nase gab, und beschrieb mir auch die Risiken einer Nasenkorrektur.

Ausschlaggebend waren für mich die Vorher-Nachher-Bilder von Nasen-OPs, die mir gezeigt wurden. Mein Arzt wählte bewusst Patienten aus, deren „Vorher-Nasen“ meiner Nase ähnelten und konnte mir so veranschaulichen, wie meine Nase nach der Operation aussehen könnte. Auch das Atemproblem besprachen wir im Beratungsgespräch und er versicherte mir, nach dem Eingriff leichter Luft bekommen zu können.

Aufgrund dieses durchweg positiven Erlebnisses vereinbarte ich direkt im Anschluss an das Gespräch meinen Operationstermin. Selbstverständlich war ich in der Wartezeit bis zum Termin nervös und hinterfragte meine Entscheidung häufig. Wer allerdings über 20 Jahre einen Wunsch mit sich herumträgt, der weiß, dass er mit dessen Realisierung die richtige Entscheidung getroffen hat.

Am Tag der Nasenkorrektur war ich entspannt, ich fühlte mich gut vorbereitet und sagte mir, je lockerer ich an die Sache herangehe, desto besser wird sie verlaufen. Die Operation selbst verlief genau so, wie der Chirurg es mir vorher beschrieben hatte und er selbst war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich jedoch erstmal nicht!

Trotz meiner Recherche und des Lesens von Erfahrungsberichten war ich nicht darauf vorbereitet, dass ich zwei blaue Augen hatte, meine Nase geschwollen und verbunden war und mein ganzes Gesicht irgendwie anders aussah. Ich neige schon immer zu dunkel unterlaufenen Augen, hatte aber einfach nicht gedacht, dass diese auch im Rahmen einer Nasen-OP auftreten könnten.

Nach einer guten Woche waren fast alle Operationsspuren verschwunden und ich konnte mich an meiner neuen Nase erfreuen. Auch das Atmen fiel mir deutlich leichter als vor dem Eingriff. Nach 14 Tagen ging ich wieder arbeiten und hatte ein mulmiges Gefühl im Bauch, was meine Kollegen wohl zu der neuen Nase sagen würden?

Interessanterweise sprach mich niemand, der nichts von der Nasenkorrektur wusste, überhaupt auf die Veränderung an. Meine Kollegen, denen ich davon erzählt hatte, waren entweder begeistert oder fanden, man sähe keinen Unterschied. Sie alle hatten mir bereits vorher gesagt, dass meine Nase eigentlich keine OP bräuchte. Da ich das anders sah, bin ich sehr froh, dass ich die Nasenkorrektur endlich habe machen lassen, auch wenn ich 20 Jahre für die Entscheidung dazu brauchte!