Nach der Bauchdeckenstraffung - was man beachten sollte

Hdready after abdominalplasty

In den ersten Tagen nach der Bauchstraffung in Ungarn sind leichte Schwellungen und Schmerzen ganz normal. Schließlich ist eine Bauchdeckenstraffung ein operativer Eingriff. Im Rahmen der Nachsorge nach der OP werden Schmerzmedikamente vom Team der Schönheitsklinik zur Verfügung gestellt und Patienten bekommen auch hilfreiche Tipps, wie sie sich für eine schnelle Wundheilung am besten verhalten sollen.

Bei jeder Operation, auch bei einer Bauchdeckenstraffung, werden Patienten ausführlich über mögliche Risiken im Vorfeld beraten. Eine Bauchstraffung hat nicht mehr oder weniger Risiken als jeder andere, allgemeine chirurgische Eingriff. Postoperativ kann es zu Komplikationen wie Nachblutungen oder Entzündungen kommen, diese sind jedoch eher selten. Natürlich bleibt nach der Bauchstraffung auch eine Narbe zurück. Diese ist knapp oberhalb der Grenze zum Schambereich und somit auch in Bikini oder Badehose nicht sichtbar. Je nach Hauttyp und Beschaffenheit der Haut verblasst die Narbe innerhalb von sechs bis zwölf Monaten.

Die ersten 30 Tage nach der Bauchstraffung

Direkt nach der Bauchdeckenstraffung bleiben Patienten mindestens 3 Tage in der Schönheitsklinik in Sopron. Am ersten Tag nach der Schönheitsoperation müssen strenge Bettruhe gehalten und Bewegungen wie Beugen oder Strecken so gut wie möglich vermieden werden. Man sollte auch darauf achten, ständig in der Hüfte gebeugt zu liegen, weil so die Spannung auf der Bauchdecke weniger wird. Außerdem müssen die Patienten Tag und Nacht ein elastisches Mieder tragen, damit optimale Ergebnisse erzielt werden können.

Für die Ableitung von Wundsekret und Blut bekommen die Patienten eine Wunddrainage gelegt, die meistens nach zwei oder drei Tagen wieder entfernt werden kann. Gegen den Wundschmerz in der ersten Zeit nach der Bauchstraffung kann man Schmerzmittel bekommen, die Schmerzen sollten aber genau wie Schwellungen und Blutergüsse innerhalb weniger Tage nach der Operation verschwinden. Zur Thromboseprophylaxe müssen Patienten postoperativ auch Thrombosestrümpfe tragen und erhalten Thrombosespritzen.

Nach der Entlassung aus der Klinik sollten weitere 7 bis 10 Tage Bettruhe gehalten werden und Bewegungen so gut wie möglich vermieden werden. Innerhalb der ersten drei Wochen finden 3 bis 4 Kontrollen statt, damit der Erfolg der Operation und der Wundheilung überwacht werden kann. Das Mieder bzw. die Kompressionshose sollte insgesamt für 6 Wochen getragen werden, davon mindestens für 6 Wochen lang am Tag und in der Nacht.

Drei Wochen nach dem Eingriff können in der Regel die Fäden gezogen werden und weitere 3 bis 4 Wochen später können die Patienten langsam wieder beginnen, sich leicht körperlich zu betätigen. Sport zu treiben wird aber frühestens 3 Monate nach der Bauchstraffung empfohlen. Insbesondere mit Krafttraining sollte man mindestens 3 Monate nach der Operation warten.

Grundsätzlich sollte nach der Bauchdeckenstraffung so lange wie möglich auf das Rauchen verzichtet werden. Rauchen erhöht das Risiko für postoperative Komplikationen und kann die Wundheilung merklich verzögern.

Wann kann man nach der Bauchstraffung wieder arbeiten?

Wer einen Beruf hat, in dem er wenig bis leichte körperliche Arbeiten verrichten muss, sollte 14 Tage Urlaub nehmen. Nur so kann man sich in Ruhe ausruhen und regenerieren, bevor man nach der Bauchdeckenstraffung ins Arbeitsleben zurückkehrt. Personen, die körperlich schwer arbeiten müssen, sollten sogar 21 Tage Urlaub für die Bauchstraffung einplanen. Frühestens nach 3 Wochen sollte man mit leichten körperlichen Tätigkeiten beginnen.

Wie fühlt sich der Bauch nach der Bauchdeckenstraffung an?

In den ersten Tagen nach der Bauchstraffung fühlt sich der Bauch wie zugeschnürt an und die meisten Patienten berichten über leichte Schmerzen. Besonders beim Aufstehen und beim Gehen bemerkt man, wie sich die Bauchwand dehnt. Dies kann ein unangenehmes Gefühl sein, da zu dieser Zeit die Haut und die Muskeln sehr intensiv arbeiten. Diese Gefühle werden innerhalb weniger Tage aber deutlich schwächer, bis man sich wieder ganz normal fühlt.