Mommy Makeover – Wenn man mehr als nur Mutter sein will

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Das Mutterbild hat sich in der Gesellschaft in den letzten 50 Jahren rasant verändert. Während es zunächst neu war, dass Mütter auch nach der Geburt ihrer Kinder arbeiteten, ist es heute eher ungewöhnlich, seine Kinder mehr als 1 bis 2 Jahre zu Hause zu betreuen. Das Gleiche gilt für die Ansprüche der Mütter an sich selbst: Viele möchten nach einer gewissen Zeit zurück in den Beruf und somit auch ihrem Leben vor dem Mutterdasein wieder ein Stück näher kommen.

Gesundheit und Fitness spielen im Leben vieler Menschen eine große Rolle. Bereits in der Schwangerschaft gehen die meisten Frauen zu Sportkursen, nehmen Yoga-Angebote wahr und beschäftigen sich mit gesunder Ernährung. Für Frauen mit Normalgewicht wird eine Gewichtszunahme von 10 bis 15 kg in der Schwangerschaft empfohlen und viele werdende Mütter bemühen sich, sich an diese Vorgaben zu halten. 

Vor 20 bis 30 Jahren war es völlig normal, zwischen 20 und 30 kg zuzunehmen und für zwei zu essen. Mütter aus dieser Generation nahmen ihre Schwangerschaftskilos häufig nur langsam oder gar nicht ab. Heute findet man in den Medien unzählige Beispiele von Prominenten, die innerhalb weniger Wochen nach der Geburt ihrer Kinder wieder so aussehen, als ob sie nie schwanger gewesen wären.

Durch diese Beispiele und den hohen Anspruch der meisten Frauen an sich selbst steigt der Druck auf die jungen Mütter. Sie wollen Mutter, Partnerin, Frau und Liebhaberin gleichzeitig sein. Spätestens ein paar Monate nach der Geburt ihrer Kinder beginnen die meisten Frauen, sich Gedanken über ihre Figur zu machen. Wann werde ich wieder aussehen wie vor der Schwangerschaft? Wie schnell kann ich die Schwangerschaftskilos loswerden? Wird mein Bauch wieder flach werden? Verändert sich meine Brust durch das Stillen und wie wird sie danach aussehen?

Fragen wie diese stellen sich fast alle Neu-Mütter irgendwann und auch in Foren im Internet findet man jede Menge Threads zu diesen Themen. Während einige Frauen dieses Thema recht locker angehen und die Veränderungen, die Schwangerschaft und Stillzeit mit sich bringen, mit der Zeit akzeptieren lernen oder einfach hinnehmen, gibt es auch andere Frauen, deren Selbstbewusstsein unter dem veränderten Körper leidet. Sie machen sich darum Sorgen, ob ihr Partner sie noch attraktiv findet, was andere über sie denken und ob ihre Kinder sich vielleicht irgendwann für sie schämen werden. Für diese Frauen kann ein Mommy Makeover die Lösung ihrer Probleme sein.

Was ist ein Mommy Makeover?

Mommy Makeover ist ein Begriff aus den USA für eine chirurgische „Rundumerneuerung“. Mithilfe von unterschiedlichen Schönheits-OPs soll Frauen, die mit ihrer Figur unzufrieden sind, ihr Körper so wiedergegeben werden, wie er vor der Schwangerschaft war. Die plastische Chirurgie hilft quasi dabei, die Spuren von Schwangerschaft und Stillzeit zu beseitigen.

Vor einem Mommy Makeover sollte zunächst versucht werden, mit Sport und gesunder Ernährung in die Nähe des Ideal- oder Wunschgewichts zu gelangen. Für optimale Behandlungsergebnisse sollten die Frauen außerdem auf Rauchen und Alkohol verzichten. Der perfekte Zeitpunkt für ein Mommy Makeover ist mindestens 6 Monate nach dem Ende der Stillzeit. Erst dann haben sich die Brustdrüsen vollständig regeneriert, die Milchbildung ist eingestellt und die Hormone haben sich wieder eingependelt.

Außerdem sollte die Familienplanung vor einem Mommy Makeover abgeschlossen sein. Natürlich können Frauen auch nach diesen Schönheitsoperationen noch Kinder bekommen und in den meisten Fällen auch stillen, die Ergebnisse der Behandlung werden sich aber durch erneute Schwangerschaften verändern und eventuelle operative Korrekturen sind nicht auszuschließen.

Wie vor jeder plastischen Operation werden auch vor einem Mommy Makeover der physische und psychische Zustand der Patientin durch den operierenden Chirurgen beurteilt und Wünsche und Vorstellungen in einem Beratungsgespräch besprochen.

Lesen Sie mehr über Mommy Makeovers im zweiten Teil, in dem es um Workouts für einen Körper wie vor der Schwangerschaft geht.