Mommy Makeover – Erfahrungsbericht Teil 1

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Mommy Makeovers, also chirurgische „Rundumerneuerungen“ nach Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit, werden in den USA schon seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Die Zahl der OPs in diesem Bereich nimmt stetig zu. Aufgrund der vielen Eingriffe in Amerika findet man im Internet auch die meisten Erfahrungsberichte zum Mommy Makeover in Englisch.

Realself ist eines der größten Foren zum Thema plastische Chirurgie. Dort berichten viele Patientinnen über ihre Mommy Makeover Erfahrungen und posten auch Vorher-Nachher-Bilder. Besonders hilfreich und interessant ist der Artikel einer Patientin über die 9 Dinge, die sie vor ihrem Mommy Makeover gern gewusst hätte.

1.Schuldgefühle

Wie jede Mutter und Frau neigt auch die Autorin des Artikels dazu, jeden anderen wichtiger als sich selbst zu nehmen. Deshalb hat ihr ihre Entscheidung für die Schönheitsoperationen im Nachhinein auch Schuldgefühle bereitet. Insbesondere aufgrund der Kosten des Mommy Makeovers fühlte sie sich schuldig. Andererseits ist sie seit ihrer OP mit sich und ihrem Aussehen zufrieden. Diese Zufriedenheit bemerkt auch ihre Familie und sie sagt, seit dem Eingriff ist sie eine bessere Frau, Partnerin und Mutter.

2.Wie sage ich es meinen Kindern?

Die zweite Sache, die die Patientin in ihrem Artikel anführt, ist für viele Frauen sehr wichtig. Was erzählt man seinen Kindern von dem Eingriff? Gerade Mütter von Mädchen möchten nicht, dass diese denken, eine Schwangerschaft zerstört den Körper. Frauen, die einen Mommy Makeover planen, sollten ihren Kindern vor allem eine gesunde Lebensweise vorleben und sich möglichst nicht vor ihren Kindern über ihren eigenen Körper beschweren. Der beste Weg ist, seine Erklärung möglichst einfach zu halten. Kinder sind zwar neugierig, aber sie bemerken auch, wenn ein Erwachsener über ein bestimmtes Thema nicht weiter sprechen möchte. Älteren Kindern kann man sagen, dass man operiert wird, um den Bauch wiederherzustellen. Viele Frauen erwähnen die Brust-OP gar nicht. Ab einem bestimmten Alter empfiehlt die Autorin des Artikels Jungen einfach zu sagen, dass man eine Frauen-OP hat, die wenigsten würden dann weitere Frage stellen.

3.Schwellungen

Insbesondere bei Brustimplantaten kommt es nach dem Mommy Makeover zu Schwellungen, die einen zuerst erschrecken können. Es ist wichtig, daran zu denken, dass das Aussehen der Brust kurz nach der Operation nicht der Dauerzustand ist. Während des Heilungsprozesses gehen die Schwellungen zurück und die Brustimplantate rutschen langsam auf ihre endgültige Position. Nach etwa einer Woche empfehlen die meisten plastischen Chirurgen, mit einer Massage der Brust zu beginnen. So erreicht sie ihr endgültiges Aussehen schneller.

4.Phantomjucken

Durch die Bauchstraffung, die bei den meisten Mommy Makeovers gemacht wird, bleibt ein Teil des Bauches nach der OP taub. So wie es bei Amputationen zu Phantomschmerzen kommen kann, kann es auch nach einer Bauchstraffung zu einer Art Phantomjucken kommen. Der Bauch juckt und man kratzt sich, aber durch die Taubheit hilft das Kratzen nicht gegen das Jucken. Ein komisches Gefühl!

5.Heilungsprozess

Für den Heilungsprozess nach den plastischen OPs nehmen sich die meisten Frauen Urlaub bei ihrer Arbeit. Zu Hause sollten sie sich außerdem unbedingt zwingen, so wenig wie möglich zu erledigen. Je länger die Patientin nach ihrem Mommy Makeover ruht, desto schneller und angenehmer verläuft die Heilung. Wer keine Hilfe durch einen Partner hat, sollte den Haushalt einfach für ein paar Wochen Haushalt sein lassen. In den ersten Tagen nach der Operation fällt es den Patientinnen in der Regel leichter, sich auszuruhen, da sie körperlich gar nicht in der Lage sind, viel zu tun. Mit fortschreitender Heilung fühlen sie sich dann aber besser und muten sich zu viel zu. In den meisten Erfahrungsberichten zu Mommy Makeovers schreiben Patientinnen, dass sie lieber noch länger eine Auszeit hätten nehmen sollen.

Lesen Sie in Teil 2 des Mommy Makeover Erfahrungsberichtes mehr über die Dinge, die Patientinnen gern vor dem Eingriff gewusst hätten.