Interessante Statistiken zu Schönheits-OPs

Hdready plastic surgery statistics

Das Gefühl stimmt: Die Zahl der Schönheitsoperationen nimmt stetig zu und dies weltweit. Die neuesten Statistiken der American Society of Plastic Surgeons (ASPS) zeigt das kontinuierliche Wachstum von ästhetischen und kosmetischen Eingriffen im Jahr 2017.

In den USA wurden 2017 insgesamt 17,5 Millionen chirurgische und minimal invasive kosmetische Behandlungen durchgeführt. Dies ist ein Anstieg um 2 Prozent im Vergleich zu 2016. Die Statistiken zeigen außerdem, dass die Amerikaner dazu tendieren, neue und innovative Wege auszuprobieren, um ihren Körper in Form bringen zu lassen. Seit 2000 hat die Zahl der minimal invasiven Eingriffe um fast 200 Prozent zugenommen.

Die 5 beliebtesten Schönheitsoperationen 2017

Die Anzahl der minimal invasiven kosmetischen Eingriffe hat 2017 ein wenig mehr zugenommen als die der chirurgischen Eingriffe. Drei der beliebtesten chirurgischen Schönheitsoperationen konzentrieren sich auf den Körper. Im Gegensatz dazu entschieden sich Patienten bei Behandlungen im Gesicht immer öfter für minimal invasive kosmetische Behandlungen.

Im Jahr 2017 wurden rund 1,8 Millionen Schönheitsoperationen in den USA durchgeführt. Die fünf beliebtesten waren:

  • Brustvergrößerungen mit mehr als 300.000 OPs, 3 Prozent Zuwachs im Vergleich zu 2016
  • Fettabsaugungen mit rund 250.000 Eingriffen, 5 Prozent Zuwachs im Vergleich zu 2016
  • Nasenkorrekturen mit mehr als 215.000 Operationen, 2 Prozent Abnahme im Vergleich zu 2016
  • Augenlidkorrekturen mit rund 210.000 Eingriffen, vergleichbare Anzahl wie 2016
  • Bauchdeckenstraffungen mit rund 130.000 OPs, 2 Prozent Zuwachs im Vergleich zu 2016

 

Für eine minimal invasive kosmetische Schönheitsbehandlung entschieden sich 2017 15,7 Millionen Menschen. Die fünf beliebtesten waren:

  • Botox Behandlungen mit 7,2 Millionen Behandlungen, 2 Prozent Zuwachs im Vergleich zu 2016
  • Faltenunterspritzungen mit mehr als 2,5 Millionen Behandlungen, 3 Prozent Zuwachs im Vergleich zu 2016
  • Chemische Peelings mit rund 1,4 Millionen Behandlungen, 1 Prozent Zuwachs im Vergleich zu 2016
  • Laser Haarentfernungen mit mehr als 1 Million Behandlungen, 2 Prozent Abnahme im Vergleich zu 2016
  • Microdermabrasion mit rund 750.000 Behandlungen, 4 Prozent Abnahme im Vergleich zu 2016

Zunahme der Brustverkleinerungen

Im Jahr 2016 war die Anzahl der Brustverkleinerungen laut der ASPS um 4 Prozent zurückgegangen. 2017 konnte die American Society of Plastic Surgeons nun einen gegensätzlichen Trend beobachten. Die Zahl der Brustverkleinerungen nahm um ganze 11 Prozent zu.

Bei einer Brustverkleinerung, in der Fachsprache Mammareduktion, werden überflüssiges Brustfett, Drüsengewebe und Haut entfernt, um eine Brustgröße und Form zu erreichen, die zur Statur der Patientin passt. Mit sehr großen Brüsten gehen oft Probleme wie Haltungsschäden und Rückenschmerzen einher. Viele Frauen haben wegen ihrer großen Brüste ein geringes Selbstbewusstsein und fühlen sich häufig auf ihre Oberweite reduziert.

Der ASPS Präsident Jeffrey E. Janis, MD, sagte über den Anstieg der Brustverkleinerungen: „Brustverkleinerungen sind oft die Schönheitsoperationen, die mit der höchsten Patientenzufriedenheit durchgeführt werden, da sie die Lebensqualität der Patientinnen positiv beeinflussen. Dies betrifft sowohl körperliche als auch persönliche Probleme.“

Comeback der Bauchstraffungen

Bauchdeckenstraffungen, die 2016  nicht zu den 5 beliebtesten Schönheitsoperationen gehörten, erlebten 2017 ein Comeback. Im Jahr 2017 wurden mehr als 2000 Bauchdeckenstraffungen mehr durchgeführt als im Jahr zuvor.

„Eine optimierte Bauchdecke und ein straffer Bauch sind etwas, nach dem viele Menschen streben. Allerdings sind diese für einige Patienten allein durch Sport und gesunde Ernährung nicht zu erreichen.“, sagte Janis. „Alter, Schwangerschaften und große Gewichtsveränderungen können sowohl die Haut als auch die unterliegenden Muskeln beeinflussen. Bei einer Bauchdeckenstraffung werden überflüssiges Fett und Haut entfernt und in vielen Fällen auch die Muskeln wiederhergestellt.“

Boom beim Body Sculpting und nicht invasiven Fettbehandlungen

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, verschiedene Teile ihres Körpers durch Ultraschall, Hochfrequenzen, infrarotes Licht, Vakuummassagen und Medikamentinjektionen in Form zu bringen und Fettzellen zu reduzieren. Non-invasive Behandlungen, bei denen Fett reduziert und die Haut geglättet werden, gewinnen zusehends an Beliebtheit. Insbesondere für Cellulite-Behandlungen konnte die ASPS einen Boom beobachten.

„Ungewolltes Fett ist etwas, was viele Amerikaner betrifft.“, so Janis. „Plastische Chirurgen sind heute in der Lage, Patienten mehr Optionen denn je anzubieten. Gerade nach chirurgischen Eingriffen sind non-invasive Methoden beliebt, da sie das OP-Ergebnis länger erhalten.“