Die richtige Ernährung für ein umwerfendes Dekolletee

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Neben einer Brustvergrößerung durch den Schönheitschirurgen gibt es auch viele, nicht invasive Wege zu einer größeren Brust. Unter anderem ist eine natürliche Brustvergrößerung mit der richtigen Ernährung möglich. Auch wer keine Brustvergrößerung erreichen, sondern die Größe seiner Brust behalten oder den Zeichen der Zeit entgegenwirken möchte, sollte auf seine Ernährung achten.

„Gute“ Fette für größere Brüste

Der Körperfettanteil hat einen nicht unwichtigen Einfluss auf die Größe der Brust. Die weibliche Brust besteht zu einem Großteil aus Binde- und Fettgewebe. Es ist dennoch nicht hilfreich, deshalb wahllos alle fetthaltigen Lebensmittel zu sich zu nehmen. Die Grundlage für einen gesunden Körper bildet eine ausgewogene Ernährung.

Um eine natürliche Brustvergrößerung zu erreichen, sollten Frauen möglichst viel ungesättigte Fette zu sich nehmen. Ungesättigte Fettsäuren wirken entzündungshemmend, sind Vorstufen von Hormonen und unterstützen die Zellteilung.

Diese „guten“ Fette findet man vor allem in Fleisch, Getreide und Kartoffeln. Außerdem enthalten Fisch, pflanzliche Öle, Nüsse und Avocados ungesättigte Fettsäuren, die das Brustwachstum anregen können. Erdnuss-, Raps- und Distelöl sind gute Fettsäurelieferanten in flüssiger Form.

Wer über einen längeren Zeitraum mehr ungesättigte als gesättigte Fette zu sich nimmt, erreicht eine Stabilisierung des Hormonhaushaltes. Diese sorgt für einen regelmäßigen Ovulationszyklus und die Ausschüttung von Östrogen, das für das Brustwachstum wichtig ist.

Phytoöstrogene – natürlicher Hormon-Push

Als Phytoöstrogene bezeichnet man die Östrogene, die in Pflanzen vorkommen. Sie sind wie eine Art Vorstufe des eigentlichen Hormons Östrogen. Phytoöstrogene können Zyklusprobleme und Wechseljahrsbeschwerden lindern. Außerdem helfen Östrogene dabei, die Brust praller und größer erscheinen zu lassen.

Besonders viele Phytoöstrogene enthalten Knoblauch, Kürbisse, Bohnen, Soja und Erdnüsse. Als Tee empfehlen sich Fenchel und Bockshornklee. Chia-, Hanf- und Leinsamen sind ebenfalls östrogenhaltig und können wunderbar mit dem Frühstücksmüsli verzehrt werden. Andere Samen und Kerne wie Mohn, Sesam, Pinienkerne, Sonnenblumen- und Kürbiskerne können sich auch positiv auf das Brustwachstum auswirken.

Sehr schlanke Frauen können auf Proteine setzen

Bei einem geringen Körperfettanteil und allgemein sehr schlanker Figur kann eine proteinreiche Ernährung eine natürliche Brustvergrößerung unterstützen. Wer gesund Gewicht zunehmen möchte, sollte vor allem pflanzliche Eiweiße zu sich nehmen.

Tierische Eiweiße, zum Beispiel aus verarbeitetem Rinder- oder Schweinefleisch, sind keine gute Wahl für eine Brustvergrößerung durch eiweißreiche Nahrung. Wer auf tierische Produkte nicht verzichten möchte, kann stattdessen seinen Proteinbedarf über Huhn und Fisch decken.

Sojabohnen, Erbsen, Mandeln, rote Linsen, Kichererbsen, Quinoa und Brokkoli sind proteinhaltige Lebensmittel, die optimal für eine natürliche Brustvergrößerung über die Ernährung geeignet sind.

Unbedingt vermeiden: Testosteron, Koffein und Transfette

Transfette sind die „ungesunden“ Fette, die man in vielen Fertiggerichten, Fast Food und Snacks findet. Auch sie erhöhen den Körperfettanteil, setzen sich aber nicht an der Brust sondern an den Oberschenkeln an und gelten allgemein als gesundheitsschädlich.

Typische Dickmacker wie Chips sind wahre Testosteronbomben und können sich negativ auf den weiblichen Hormonhaushalt auswirken. Grundsätzlich sollten Frauen, die eine natürliche Brustvergrößerung über ihre Ernährung erreichen möchten, auf kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die auch Testosteron enthalten, verzichten.

Wer doch einmal zu viele testosteronhaltige Lebensmittel zu sich genommen hat, kann als Ausgleich vermehrt Obst essen. Der Verzehr von Obst wirkt dem Testosteron entgegen. Zusätzlich wirken sich die Antioxidantien im Obst positiv auf das Gewebe der Brust aus und können helfen, es wieder aufzubauen.

Auch Koffein aus Tee und Kaffee sollten Frauen möglichst wenig zu sich nehmen. Koffein kurbelt den Fettstoffwechsel und die Fettverbrennung an und kann sich deshalb negativ auf das Brustwachstum auswirken. 1-2 Tassen koffeinhaltiger Getränke pro Tag machen keinen großen Unterschied, wer aber mehr Getränke dieser Art konsumiert, sollte den Verzehr möglichst beschränken. Andererseits senkt Koffein aber auch das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Koffein wirkt sich positiv auf den Östrogen-Abbau aus.