Brustkorrektur – ein persönlicher Erfahrungsbericht

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Vor meinen beiden Schwangerschaften war ich mit meiner Brust zufrieden. Ich hatte ein gutes B-Körbchen und hätte nie daran gedacht, eine Brust-OP machen zu lassen. Warum auch? Mit 23 Jahren bekam ich meinen ersten Sohn, ein echtes Wunschkind. Ich stillte voll für ungefähr acht Monate. Obwohl ich mir auch gewünscht hatte zu stillen, war dieser Zeitraum für mich eigentlich zu lang.

In der Schwangerschaft hatte ich um die 20 kg zugenommen und diese wollte ich so schnell wie möglich wieder loswerden. Außerdem vermisste ich meine Selbstständigkeit, da mein Sohn weder einen Schnuller noch Muttermilch aus der Flasche akzeptierte. Nach Rücksprache mit dem Kinderarzt stillte ich ab, ersetzte sämtliche Milchmahlzeiten durch Pre-Nahrung und fütterte ab diesem Zeitpunkt nur noch Fläschchen.

Ich konzentrierte mich auf meine Gewichtsabnahme und war in relativ kurzer Zeit wieder bei dem Gewicht angelangt, das ich vor der Schwangerschaft hatte. Motiviert durch diesen Erfolg nahm ich noch fünf weitere Kilogramm ab. Es kann ja nicht schaden, dachte ich mir.

Durch die schnelle Abnahme von so viel Gewicht und das abrupte Abstillen meines Kindes litten meine Brüste sehr. Kaum hatte ich aufgehört zu stillen, verloren sie an Volumen und Festigkeit. Ich hatte plötzlich Hängebrüste!

Bereits zu diesem Zeitpunkt habe ich angefangen, über eine Brustkorrektur nachzudenken. Auf keinen Fall wollte ich, dass meine Brüste mein Leben lang wie leere Quarktüten aussehen. Brustimplantate waren die naheliegende Lösung. Brust-OPs werden inzwischen so häufig durchgeführt, dass sie als sehr sicher gelten und in jeder größeren Stadt gute Chirurgen zu finden sind.

Da ich aber wusste, dass mein Sohn kein Einzelkind bleiben sollte, verschob ich eine mögliche Brustoperation erstmal. Im Alter von 25 Jahren kam mein zweites Kind, ebenfalls ein Junge, auf die Welt.

Auch in dieser Schwangerschaft nahm ich fast 20 kg zu und hatte in diesem Zeitraum auch wieder volle, ansehnliche Brüste. Ein wenig hoffte ich, dass sie vielleicht dieses Mal so bleiben würden. Mein zweites Kind stillte ich ebenfalls voll, allerdings nur für 6 Monate. Ich hätte noch genug Milch gehabt, um einen deutlich längeren Zeitraum zu stillen. Mir waren aber meine Unabhängigkeit und meine Figur einfach wichtiger als eine möglichst lange Stillzeit für mein Kind.

Bereits während des Stillens hatte ich jede Menge Gewicht verloren und nach dem Abstillen konzentrierte ich mich weiter darauf, schlanker und fitter zu werden. Neben einer Diät machte ich viel Sport und nahm schnell auch das letzte Hüftgold ab.

Dieses Mal waren die Folgen der Gewichtsabnahme noch drastischer. Ich hatte im Prinzip überhaupt keine Brust mehr! Alles, was mir blieb, waren zwei leere, schrumpelige Hautfalten, dort, wo mal meine Brüste waren.

Erneut begann ich, mich mit einer Brustkorrektur zu beschäftigen. Ich informierte mich über Schönheitskliniken, Ärzte, Implantate, Risiken und Preise und entschied mich für eine OP. Da die meisten seriösen Schönheitskliniken bereits auf ihren Internetseiten dazu rieten, nach dem Stillen einige Zeit mit einer Brustoperation zu warten, gab ich mir bzw. meinen Brüsten weitere 6 Monate Zeit. Nach den 6 Monaten wollte ich mich endgültig entscheiden. Kurz nach dem ersten Geburtstag meines kleinen Sohnes war die Entscheidung gefällt, ich ließ mir Brustimplantate einsetzen.

Im Vorfeld hatte ich den Schönheitschirurgen bereits kennengelernt und meine Vorstellungen mit ihm besprochen. Laut seiner Aussage war ich eine perfekte Kandidatin, vor allem aufgrund meines Alters und der abgeschlossenen Familienplanung.

Das Einsetzen der Implantate ging sehr schnell und bereits am nächsten Tag konnte ich wieder nach Hause. Zuerst traute ich mich kaum, mir das Ergebnis der Operation anzusehen. Überall wird man ja gewarnt, das richtige Ergebnis kann man erst nach Monaten sehen usw. Als ich mich dann doch traute, war ich begeistert! Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht! Und das nur zwei Tage nach dem Eingriff.

Heute, mehr als ein Jahr später, bin ich nach wie vor sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Brustkorrektur und bereue meine Entscheidung für die Operation keinesfalls.